Eingebettete Systeme für die Digitalisierung der Industrie

Das Anwendungslab Automatisierung@ESI hat durch die hohe Kompetenzbündelung im Bereich des Anlagenbaus, der Automatisierungstechnik, Logistik und Fertigungsplanung der ansässigen Firmen sowie der Forschungseinrichtungen und Universitäten beste Voraussetzungen für wegweisende Innovationen im Bereich Eingebetteteter Systeme. Die Ziele von Industrie 4.0 gehen weit über den jetzigen Stand der Technik hinaus und fordern ein integrales Konzept mit Interaktion sämtlicher relevanter Güter, Prozesse und der Infrastruktur. Hier kann das Lab Automatisierung@ESI entscheidend dazu beitragen, die technologischen Lücken zu schließen. Schwerpunktmäßig wird Technologieentwicklung in den Bereichen robuste und eingebettete Sensorik für flächendeckendes Prozess-Monitoring sowie Systementwicklung für robuste, zuverlässige und adaptive Übertragung von Daten betrieben. Um zukünftig eine optimale Ressourcennutzung zu gewährleisten, verfolgt das Lab das Ziel, Technologien zu entwickeln, die einen Echtzeitüberblick über den gesamten Fertigungsprozess ermöglichen. Dadurch kann flexibel und adaptiv auf den Momentanzustand aller Prozesse ganzheitlich reagiert werden. Im Fokus stehen dabei autonome, selbststeuernde, wissensbasierte und sensorgestützte Produktionssysteme. Mit Hilfe der technologischen Forschungsarbeiten im Lab Automatisierung@ESI wird eine Verbesserung hinsichtlich Energieeffizienz, Robustheit, Zuverlässigkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit im Produktionsumfeld angestrebt.

Leiter des Lab Automatisierung

PD Dr.-Ing. habil. Alexander Kölpin (FAU Erlangen-Nürnberg)
Dr.-Ing. Mario Schühler (Fraunhofer IIS)

Nähere Informationen zu den Beteiligten des Labs und ihren Kernkompetenzen finden Sie hier.